Mappe

Ray Oldenburg beschreibt Third Places als informelle Orte jenseits von Zuhause und Arbeit, an denen Begegnung, Austausch und Gemeinschaft entstehen. Es sind Räume mit niedrigen Schwellen, getragen von Offenheit, Austausch und dem Gefühl, dazuzugehören.

Third Places existieren nicht losgelöst von ihrer Umgebung. In einer Zeit, in der genau solche Orte zunehmend verschwinden, stellt sich die Frage, wie Third Places heute entstehen, erhalten oder neu gedacht werden können

01

Walden

02

Vom Space zum Place

Projekt: Atelier Schwedenhaus

Beteiligung im Third Place

Dieses Projekt ist in Kooperation mit dem Gotland e.V entstanden, mit dem Ziel junge Menschen über einen Beteiligungsworkshop zu aktivieren, in dem sie Bedürfnisse und Visionen für das Gotland entwickeln konnten.
Das daraus entstandene multifunktionale Wandbild macht diese Beteiligung sichtbar, dient als Arbeits- und Ideenfläche und markiert den Startpunkt für eine langfristige junge Mitwirkungsstruktur im Gotland.

Third places are dominated by their regulars but not necessarily in a numerical sense. It is the regulars, whatever their number, who feel at home in a place and set the tone of conviviality
— Ray Oldenburg

03

Hier kommt Kurt Festival

Projekt: Animierte Dokumentation

Der ursprüngliche Third Place

Walden ist ein handgezeichneter Animationsfilm, der inspiriert von Henry David Thoreaus klassischer Literatur einen poetischen Gegenentwurf zur funktionalisierten, konsumorientierten Moderne entwirft und die Suche nach innerer Freiheit, Achtsamkeit und einem ursprünglichen Ort des Menschseins thematisiert.

The modern urban environment accommodates people as players of unifunctional roles. It reduces people to clients, customers, workers and commuters, allowing them little opportunity to be human beings.
— Ray Oldenburg

Freies Projekt

Mein Third Place. Dein Third Place

Das Hier Kommt Kurt Festival verwandelt meinen persönlichen Third Place – die Pfadfinder – in einen temporären öffentlichen Raum für die Nachbarschaft. Wir bringen lokale und überregionale Künstler:innen zusammen und schaffen einen offenen Ort für Musik, Begegnung und gemeinschaftliches Erleben. Das Festival steht für Offenheit, Non-Kommerz und Partizipation: Jede:r ist eingeladen, Teil des Third Place zu werden und Selbstverantwortlich mitzugestalten.

„Third places counter the tendency to be restrictive in the enjoyment of others by being open to all and by laying emphasis on qualities not confined to status distinctions current in the society.
— Ray Oldenburg

Mappenprüfung III bei Bettina Beltz und Uwe Boden

ecosign/ Akademie für nachhaltiges Design

Wintersemester 25/26